Menschen bei Purple: Niklas' Weg vom Sales zum Business Development
Manchmal findet man den richtigen Platz auf Umwegen. Niklas hatte SPRYLAB schon nach dem Studium auf dem Schirm, bewarb sich aber erst Jahre später, als eine Stelle im Customer Success frei wurde. Daraus wurde nichts, doch seine Bewerbung landete im Sales-Team. Heute, nach mehreren Jahren bei uns, ist Niklas als Business Development Manager einer der vielseitigsten Köpfe im Unternehmen: Er führt Erstgespräche mit Kunden, baut Demo-Apps, betreut Partnerschaften und hat zwischendurch sogar als Interim-Projektmanager Verantwortung übernommen. Im Interview erzählt er, wie sich seine Rolle entwickelt hat, was ihn bei Purple hält und warum er jedem rät, auch mal ins kalte Wasser zu springen.

Niklas, wie bist du eigentlich bei Purple gelandet?
Ich hatte euch schon länger im Auge. Nach dem Studium habe ich mich umgeschaut, aber damals war keine passende Stelle frei. Ein paar Jahre später habe ich mich erinnert, dass ich Purple immer cool fand, und mich auf eine Position im Customer Success beworben. Das hat nicht geklappt, aber meine Bewerbung wurde an das Sales-Team weitergegeben. Kevin hat mich dann überzeugt, bei ihm anzufangen. Anfangs war ich skeptisch, weil ich nicht klassisch in den Sales wollte. Aber die Stelle war so gestaltet, dass es nicht nur um typische Sales-Aufgaben ging, sondern auch hands-on gearbeitet wurde. Nach ein paar Monaten war ich komplett überzeugt.
Wie hat sich deine Rolle seitdem entwickelt?
Ich wurde relativ schnell an Aufgaben herangeführt, die nicht klassisch Sales sind. Eher Richtung Sales Operations: Kundentermine vorbereiten, Demo-Apps bauen, Demo-Hubs erstellen. Das mache ich auch nach wie vor und es macht mir sehr viel Spaß. Diese Abwechslung hat mir von Anfang an gut gefallen. Dass es nicht nur die typischen Aufgaben sind, sondern ich auch ein bisschen im Low-Code-Bereich arbeiten durfte, um unseren Kunden schon vorab zu zeigen, wie ihre App später aussehen kann. Das kam und kommt nach wie vor richtig gut an. Mit der Zeit kamen immer mehr Aufgabenbereiche dazu, zum Beispiel das Partnermanagement. Es gibt immer neue Themen, in die ich reinschnuppern darf.
Du warst auch eine Zeit lang als Projektmanager unterwegs. Wie kam es dazu?
Genau, ich durfte einen Ausflug zu Purple Projects machen und ein paar Kundenprojekte begleiten. Das war eine meiner spannendsten Erfahrungen, weil ich mehr oder weniger ins kalte Wasser geworfen wurde und einfach Verantwortung übernehmen musste. Ich habe zum Beispiel die Apps für die Motorpresse als Projektmanager betreut und war dort komplett am Produkt und am Kunden dran. Das war ein sehr positives Learning für mich.
Wie sieht dein Arbeitsalltag heute konkret aus?
Ich führe die Erstgespräche mit potenziellen Kunden, mache die Anforderungsaufnahme und begleite Follow-ups. Manchmal bin ich auch in Workshops mit dabei. Dann bereite ich Demos vor, konfiguriere Apps und Hubs und gebe Schulungen, damit unsere Leads unser System kennenlernen, bevor sie Kunden werden. Intern stimme ich mich mit dem Team ab, um Risiken bei Leads einzuschätzen. Dazu kommt der gesamte Angebotsprozess: erstellen, versenden, nachverhandeln. Am Ende begleite ich die Projektübergabe vom Sales ins Projektmanagement, intern und mit dem Kunden zusammen. Und dann sind da noch die Partnerthemen: regelmäßiger Austausch mit Partnerunternehmen, Partnerverträge aufsetzen, Events besuchen und schauen, welche spannenden Leads im Markt vorhanden sind.
Was funktioniert bei Erstgesprächen mit Kunden besonders gut?
Authentisch sein. Zeigen, was wir in der Vergangenheit geschaffen haben, wer unsere Kunden sind, welche Projekte wir umgesetzt haben. Und den potenziellen Kunden einen Fahrplan aufzeigen, wie sie in Zukunft besser arbeiten können. Es geht nicht nur darum, unser Produkt zu verkaufen, sondern den Kunden auch gute Tipps zu geben und Erfahrungen weiterzugeben.
Gibt es ein Projekt, das dir besonders am Herzen liegt?
Galedia fand ich immer ein tolles Projekt, weil ich da von Anfang bis Ende dabei war und auch jetzt noch im regelmäßigen Austausch bin. Man sieht, wie aus dem ersten Gespräch und der ersten Anforderungsaufnahme ein kleines Pflänzchen wächst und irgendwann live geht. Das sind die Momente, die mich stolz machen.
Arbeitest du gerne mit Purple als Tool?
Es macht mir echt Spaß. Das ist gerade das, was mir Freude bereitet: ein Tool zu haben, das ich selbst gerne bediene. Und natürlich ist es auch spannend, weil man an der ein oder anderen Stelle dazu beitragen kann, das Produkt besser zu machen. Feedback aus Kundengesprächen fließt direkt in die Weiterentwicklung ein.
Was findest du an der Unternehmenskultur bei Purple besonders wertvoll?
Seitdem ich Vater bin, schätze ich die Flexibilität enorm. Ich bin mit den Stunden runtergegangen, das war überhaupt kein Problem. Einfach ein bisschen Zeit für Care-Arbeit neben dem Beruf zu haben, ist für mich sehr wichtig. Und dann natürlich die Kolleginnen und Kollegen. Man kann immer jemanden anstupsen und sagen: Ich brauche kurz Hilfe. Das sind die zwei Sachen, weshalb ich hier wirklich gerne arbeite.
Was würdest du neuen Kolleginnen und Kollegen für den Einstieg bei Purple raten?
Am Anfang fand ich es manchmal herausfordernd, ins kalte Wasser geworfen zu werden. Aber letztendlich war es ein gutes Learning, einfach über seinen Schatten zu springen und die Sachen zu machen. Man kann trotzdem immer mit Unterstützung rechnen. Wenn mal was nicht klappt, ist es meistens nicht tragisch, und man macht es beim nächsten Mal besser. Also: ohne Scheu auf die Kolleginnen und Kollegen zugehen bei Fragen. So habe ich es gemacht.
Niklas' Geschichte zeigt, dass eine Karriere bei Purple selten geradlinig verläuft, und genau das macht sie spannend. Vom Sales über Projektmanagement bis hin zum Partnermanagement: Wer offen ist für Neues und bereit, Verantwortung zu übernehmen, findet bei uns den Raum dafür. Du möchtest deine Karriere mit uns voranbringen? Dann schau auf unserer Karriereseite vorbei.






