Über 13 Jahre bei Purple: Sinas Weg zur technischen Backend-Leitung
Es sind die Menschen, die ein Unternehmen prägen. Ihre Entscheidungen zu bleiben, zu wachsen und mitzugestalten. Sina Kewitz ist seit dem 16. September 2011 Teil unseres Teams – mehr als 13 Jahre, in denen sie nicht nur technisch gewachsen ist, sondern auch maßgeblich zur Entwicklung unserer Backend-Architektur beigetragen hat. Als technische Leitung des Backend-Teams zeigt Sina, was möglich ist, wenn Talent auf Vertrauen und echte Entwicklungschancen trifft. Ihre Geschichte gibt einen ehrlichen Einblick in das, was uns ausmacht: kurze Wege, persönlicher Austausch und die Freiheit, Verantwortung zu übernehmen.
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Was hat dich dazu bewegt, bei Purple anzufangen, und was hat dich am meisten überrascht?
Nach meinem Studium hatte ich knapp zwei Jahre bei einer anderen Firma gearbeitet, wobei ich zwischendurch noch meine Diplomarbeit geschrieben hatte. Dort war ich unglücklich und suchte etwas Neues. Ich war noch jung und unerfahren, daher war es eigentlich eine Bauchentscheidung. Ich habe mich hier von Anfang an rundum wohl und vor allem wertgeschätzt gefühlt. Das war damals entscheidend für mich, und dass ich nicht wieder gegangen bin, zeigt, dass es die richtige Entscheidung war.
Bei Purple war es so, wie ich es mir gewünscht hatte: Es war von Beginn an persönlich mit kurzen Wegen. Es gab nicht diese Hierarchiestrukturen wie manchmal bei den Großen, sondern diese enge Zusammenarbeit mit relativ wenigen Leuten. Der direkte Kontakt – das habe ich als äußerst angenehm empfunden.
Wie hat sich deine Rolle bei Purple seit deinem Start entwickelt?
Im Laufe der Zeit habe ich in vielen Bereichen gearbeitet und an unterschiedlichsten Projekten als Entwicklerin mitgewirkt. Ganz früh habe ich bereits beim Purple Manager entscheidend mitgearbeitet. Ich habe das Produkt von klein auf mitbetreut, und inzwischen habe ich die technische Leitung fürs Backend-Team übernommen.
Vor allem technisch sind ständig neue Sachen dazu gekommen. Die Technologien haben sich gefühlt jährlich geändert. In den verschiedenen Projekten hatte ich jedes Mal einen anderen Technologiestack – für mich superspannend, diese Entwicklung über die Zeit mitzuerleben.
Was ist das spannendste Projekt oder die größte Herausforderung, an der du hier gearbeitet hast?
Die größte Herausforderung war tatsächlich die Arbeit der letzten Jahre. Wir arbeiten seit längerer Zeit daran, unser gesamtes Backend komplett neu aufzusetzen – mit einer modernen Architektur und zeitgemäßeren Technologien, als wir sie früher verwendet haben. Das ist insgesamt eine riesige Herausforderung, weil man Schritt für Schritt unglaublich viel Neues lernen muss.
Wir sind inzwischen ziemlich weit, aber wir sind immer noch dabei, einzelne Teile nach und nach weiter zu ersetzen und zu modernisieren. Das ist natürlich eine Riesenaufgabe. Ich finde es faszinierend, wie viel Neues wir da geschaffen haben, und bin wirklich zufrieden mit dem neuen System und wie gut es funktioniert.
Welche Momente oder Erlebnisse haben dich besonders stolz gemacht?
Mich macht besonders stolz, dass unser Backend-Team so gut funktioniert und wir super zusammenarbeiten. Denn die größte Herausforderung ist häufig, dass nicht nur fachlich alles passt, sondern eben auch menschlich.
Bemerkenswert finde ich, dass in unserer Firma viele Mitarbeiter:innen lange bleiben – das ist in unserer Branche eher ungewöhnlich.
Was schätzt du an der Unternehmenskultur besonders und was unterscheidet sie von anderen Unternehmen?
Die starke Bindung zum Unternehmen. Alle fühlen sich wohl. Wir diskutieren zwar viel, was man ändern könnte und dass nicht alles perfekt ist – das ist überall so –, aber es herrscht eine Grundzufriedenheit. Das finde ich schön.
Die Zusammenarbeit fühlt sich nach mehr als einem reinem Arbeitsverhältnis an – man ist nicht unter Fremden, sondern in einem fast familiären Umfeld. Diese persönliche Verbindung zu Kollegen ist mir besonders wichtig. Gerade bei uns im Team sind einige schon ewig dabei, aber auch die neueren Kollegen, die nach und nach dazu gestoßen sind, fühlen sich wohl und bleiben oft jahrelang.
Was ich außerdem schätze: In Krisensituationen arbeiten wir konstruktiv zusammen, und es wird kein Fingerpointing betrieben. Stattdessen schauen wir gemeinsam: Okay, wie können wir diese Herausforderung jetzt am besten lösen? Dieses gemeinsame Anpacken schätze ich enorm.
Wenn du einem neuen Kollegen oder einer Kollegin einen Tipp für den Einstieg geben müsstest, was wäre das?
Ich würde sagen: Sei du selbst, hab den Mut, Fragen zu stellen und – ganz wichtig – teile deine eigene Meinung und Vorschläge. Bei Purple hat jeder ein offenes Ohr und ist bereit zu helfen - also keine Angst haben, sondern einfach sagen, was du denkst.
Sinas Geschichte zeigt, dass langfristige Karrieren nicht zufällig entstehen. Sie entstehen dort, wo Menschen sich wohlfühlen, wachsen können und echte Wertschätzung erfahren. Über 13 Jahre Entwicklung von ihrem ersten Tag als Entwicklerin bis zur technischen Leitung des Backend-Teams sind das Ergebnis von Vertrauen, Verantwortung und einem Umfeld, das Raum für Neues lässt. Wenn du nach einem Arbeitsplatz suchst, an dem du nicht nur arbeitest, sondern dich entwickelst und deine Ideen einbringen kannst, bist du bei uns richtig.
Du möchtest deine Karriere mit uns voranbringen? Dann schau auf unserer Karriereseite vorbei.






